Effizient: Gülle-Ausbringer auf der Koppel, Zubringer auf der Straße

Blunk Gülle Logistik

Indem Blunk den Gülletransport mit LKW-Zubringern organisiert und die Spezialtechnik zur Ausbringung gezielt auf dem Feld einsetzt, können selbst schmale Zeitfenster optimal genutzt werden.

Optimierte Güllelogistik spart Zeit – und Kosten

Für den Transport der Gülle aus den Lagern zum Feld setzen wir bei Blunk ganz bewusst Zubringer ein. Am Feld angekommen wird die Gülle sogleich in die Feldrandcontainer gefüllt. Die Güllefässer „bedienen“ sich später dann nach Bedarf an den Containern. Auf diese Weise können die Ausbring-Teams auf der Koppel die Gülle hoch-effizient ausbringen, ohne kostbare Zeit durch Transportaufgaben zu verlieren.

Neue Zubringer garantieren leisere und sauberere Transporte

Weil wir von den Vorteilen dieser Logistik-Organisation für unsere Kunden überzeugt sind, haben wir unter anderem in leistungsstarke neue LKW-Zubringer investiert. Denn für die Trennung von Transporttechnik und Spezialtechnik zur Ausbringung sprechen mehrere Gründe:

  • Die Zubringung mit LKW ist geruchsärmer.
  • Die Zubringer sind leiser auf der Straße.
  • Die Transporte sind für die Anwohner angenehmer.
  • Wir vermeiden Überladungen auf der Straße.
  • Der Gülletransport erfolgt zügig und unbedingt gesetzeskonform.

Mit Spezialtechnik auf dem Feld Zeitfenster optimal nutzen

Dadurch, dass wir unsere Spezialmaschinen vor Ort nur für die Arbeiten auf dem Feld einsetzen, können wir selbst in kurzer Zeit größere Mengen Gülle ausbringen.

Klare Gesetzesvorgaben, unklare Wetterlage

Gülle auf unbewachsenem Boden muss laut Gesetzgeber innerhalb von vier Stunden eingearbeitet sein. Wenn das Wetter einmal gut ist, muss es zudem noch einmal schneller gehen. Selbst kleinste Zeitfenster gilt es, optimal auszunutzen.

Schnelle, konzentrierte Ausbringung

Kostbare Ausbringzeit durch langsame, kleinere Güllefasstransporte auf der Straße zu verlieren, ist dann hinderlich. Mit der konzentrierten Ausbringtechnik auf dem Feld dagegen schaffen wir 1.000 – 2.000 m³ Gülle pro Kolonne und Tag zu verarbeiten.

Vorteile erhöhter Ausbringleistung

Mit dieser Ausbringleistung können wir für unsere Auftraggeber

  • die Zeitfenster optimal ausnutzen,
  • die Schläge zügig bearbeiten,
  • die gesetzliche 4-Stunden-Vorgabe sicher erfüllen und
  • zudem den Verbleib der Gülle – vom Lager bis zur ausgebrachten Menge – auch noch exakt dokumentieren.

Transportlogistik mit Zubringern und Ausbringung buchen

Sie möchten gern mehr erfahren – oder gleich Transport-Kapazitäten reservieren? Sprechen Sie gern einfach die Kollegen aus dem Bereich Landwirtschaft an!

Ihre Fachberater

Blunk Rendswühren

Blunk Lalendorf

Blunk Vahldorf

Neues Multitalent in Aktion: Rübenwäsche mit Aufbereitung und Einlagerung

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Unser neuer Jenz Biomasseaufbereiter BA 915 D rückte ja schon am ersten Tag zu einem Einsatz in der Rübenernte aus. Heute befragten wir die Kollegen im Fachteam Rüben, wie sich das neue Multitalent im Blunk-Maschinenpark so macht.

Multitalent reinigt Früchte, zerkleinert und pumpt ab

Gleich tonnenweise füllt das Blunk-Team vor Ort die geernteten Zuckerrüben in die neue Rübenwaschanlage. Dort werden die reifen Feldfrüchte aber nicht nur gewaschen, wie mancher Laie vielleicht denken mag. Frei nach dem Motto “Die guten ins Kröpfchen, die schlechten ins Töpchen!” sortiert die Anlage gleich auch zuverlässig Steine und andere Verunreinigungen, die eventuell mit zwischen die Früchte geraten sind, aus.

Nach dieser “Rübenwäsche” werden die gereinigten Früchte nun durch einen Trichter in den eigentlichen Biomasse-Aufbereiter der Anlage gefüllt. Dort werden sie zu pumpfähigem Rübenmus zerkleinert. Das Mus wird aus der Aufbereitung anschließend mit Druck direkt in die Lagerbehälter unserer Kunden gepumpt.

Presse berichtet über Rübenaufbereitung

So einen leistungsstarken Aufbereitungsgiganten in Aktion sieht man nicht alle Tage. So verwundert es nicht, dass selbst die Presse neugierig anrückte und über die Rübenverarbeitung berichtete – in diesem Fall von unserer Rübenaufbereitung auf der Biogasanlage in Kobrow.

Wie zufrieden sind die Kunden mit dem Jenz Biomasseaufbereiter?

Uns interessierte aber natürlich vor allem, was unsere Kunden zu den Ergebnissen des neuen, schlagkräftigen Multitalents sagen. Wir befragten dazu direkt Martin Krull, Leiter Pflanzenbau bei der Pastiner Landwirtschaftsgesellschaft.  Sein Urteil fiel positiv aus: “Qualität und Leistung stimmen. Die Kombination von Rübenwäsche und Biomasseaufbereitung funktioniert perfekt. Wir erhalten von Blunk sehr feines Rübenmus, in optimaler Qualität für unsere Anlage.” Nur einen kleinen Kritikpunkt hatte unser Kunde: “Das Austrageband am Schredder verliert etwas Rübenmus.” Unser Rübenfachmann Jonas Ostermann erklärte uns dazu: “Wenn frisch geerntete Rüben verarbeitet werden, scheint ein wenig Rübenmus am Austrageband kleben zu bleiben und kleine Staus zu verursachen. Wir werden diesen Bereich auf jeden Fall weiter beobachten.”

Jetzt planen und beschaffen, 2017 sicher ausbringen: Wirtschaftsdünger Klärschlamm

Blunk Klärschlamm Schlagkraft

Er erhöht die Fruchtbarkeit der Böden, liefert wichtige Nährstoffe für die Feldfrüchte, ist umweltfreundlich und kommt aus der Region: Klärschlamm als wertvoller Wirtschaftsdünger! Kostenbewusste Landwirte nutzen schon seit Jahren die Vorteile nachhaltiger Klärschlammverwertung zu ihrem Vorteil.

Nährstoffhaltig und kostengünstig: Klärschlämme als Wirtschaftsdünger

Für viele unserer Kunden aus der Landwirtschaft ist die Verwendung von Klärschlamm als wertvoller Dünger für Ihre Früchte selbstverständlich geworden. Dabei können sie sich auf die Qualität der von uns gelieferten Schlämme verlassen.

Durch umfangreiche Analysen sorgen wir dafür, dass der von uns gelieferte Klärschlamm nachweislich stabile Gehalte an Stickstoff(N), Phosphat(P2O5) und Kalk(CaO) aufweist und das Pflanzenwachstum fördert. So sparen sich unsere Abnehmer jedes Jahr nicht nur teuren Mineraldünger sondern auch die Kosten für die Grunddüngung für Mais, Getreide und Raps.

Unser Anliegen: Umweltfreundliche fachgerechte Klärschlamm-Nutzung

Die fach- und umweltgerechte Verwertung der Nährstoffe aus kommunalen Kläranlagen war von Anfang an ein wichtiges Anliegen von Blunk – und ist es noch heute. Wie in einem längeren Beitrag zur zeitgemäßen Klärschlammverwertung dargelegt, spricht nicht nur das Einsparpotential für den natürlichen Dünger in der Landwirtschaft: Selbst der BUND plädierte schon vor 10 Jahren für die landwirtschaftliche Nutzung des Schlamms als nachhaltigste Verwertungsstrategie.

Planen-Liefern-Ausbringen-Dokumentieren: Komplett-Service von Blunk

In drei Jahrzehnten als Dienstleister für Klärschlamm-Verwertung in der Landwirtschaft konnten wir umfangreiche Erfahrungen mit dem Wertstoff sammeln:

  • Die Bodenanalysen und Düngeplanungen (N) sind genauer geworden,
  • unsere Transport-Logistik ist sauberer und ausgetüftelter,
  • die Schlagkraft der Maschinen auf dem Feld sehr viel größer,
  • die Verteilung des Düngers dank gps-gestützter Verfahren besser dosiert und
  • unsere Dokumentation allen gesetzlichen Nachweispflichten genügend.
  • Eine weitsichtige rechtzeitige Beschaffungs-Planung für die nächste Saison rechnet sich.
  • Unsere Effizienz in den Arbeitsschritten wird von unseren Kunden sehr geschätzt.

Klärschlamm-4fach-Service

Unsere geballte Klärschlamm-Kompetenz haben wir vor einigen Jahren in einem “Klärschlamm-4fach-Service” zusammengefasst. Dieser enthält die aus unserer Erfahrung für eine erfolgreiche Düngung wichtigen vier Arbeitsschritte aus einer Hand:

  1. Planen und Analysieren
  2. Beschaffen und Liefern
  3. Ausbringen und Dosieren
  4. Dokumentieren und Nachweisen

Mit diesem Komplett-Paket profitieren unsere Kunden

  • von unserem ganzen Wissen,
  • unserem modernen Maschinenpark
  • unserer geballten Schlagkraft und
  • unserer langjährigen Erfahrung

am allermeisten.

 

Blunk Klärschlamm Service über den (Prall) Tellerrand

Wie kommen Sie zum Klärschlamm? Ganz praktisch?

Landwirte, die Klärschlamm als Dünger nutzen möchten, kontaktieren ganz einfach unsere Fachkollegen für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Danach folgen die oben genannten vier Arbeitsschritte:

1. Planen und Analysieren

Nach Abschluss eines Abnahmevertrages werden die Flächen aufgenommen.

2. Beschaffen und Liefern

Nach der Ernte stellen wir den bestellten Klärschlamm platzsparend und bodenschonend am Feldrand bereit

3. Dosieren und Ausbringen

Die Kollegen unserer schlagkräftigen Streukolonne verteilen den Dünger zügig. (Dass wir die Fläche sauber hinterlassen, ist bei uns Ehrensache.)

4. Dokumentieren und Nachweisen

Parallel dokumentieren wir vorschriftsmäßig alle Analyseergebnisse sowie alle Arbeitsschritte, so dass wir die nötigen Nachweise korrekt für Sie erbringen können.

Wer düngt denn da mit Leidenschaft? Blunk!

Ihre Ansprechpartner

am Standort Lalendorf

am Standort Vahldorf

Umweltfreundliche Sofort-Maßnahme gegen erneuten Maiszünsler-Befall im Norden

Blunk Maiszünsler

Während die Ernte-Teams sich an allen drei Blunk-Standorten noch auf die Maisernte dieser Saison konzentrieren, arbeitet der gefürchtete Maiszünsler schon emsig an seiner Überlebensstrategie für das nächste Jahr. Gegen diese Plage hilft am wirksamsten: Maisstoppeln mulchen, und zwar: JETZT!

Maiszünsler aktiv in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein

In diesem einen Fall freuen sich die Fachkollegen gar nicht über ihren Erfolg: Wenn sie bei ihren Untersuchungen auf den Maisbeständen unserer Kunden Spuren des gefürchteten Schmetterling-Schädlings finden. Dies ist leider an allen drei Blunk-Standorten zur Zeit der Fall.

Wir von der Blunk Redaktion machten uns auf, um in einem befallenen Bestand einen echten Maiszünsler vor die Kamera zu bekommen. Leider – oder besser Gott sei Dank – haben wir vor Ort keinen Maiszünsler entdeckt, wohl aber Fraßgänge in Stängeln. Und das ist kein gutes Zeichen.

Wirksame chemiefreie Maßnahme gegen den Maiszünsler-Schädling

Dabei sorgen wir nach Möglichkeit dafür, dass die Maiszünsler-Raupen in den Stängeln gar nicht erst hinabwandern können. Durch das Silieren bei optimaler Reife des Maises vernichten wir schon die Raupen.

Zur Zeit der Ernte sind diese jedoch oft bereits im Stängel hinabgewandert und im unteren Abschnitt der Maispflanze angekommen. Dort können sie bequem überleben, da dieser Teil der Pflanze von den Erntemaschinen nicht erfasst wird. Die Maiszünsler-Larve überwintert dann – gut geschützt – in den Maisstängel-Resten auf dem Feld.

Bereits in den vergangenen Jahren konnten unsere Kunden mitverfolgen, wie wir hier ansetzen und die Ausbreitung des Maiszünslers auf ihren Flächen erfolgreich stoppten. Unsere bewährte, präventive Maßnahme gegen das Maiszünsler-Problem ist umweltfreundlich, chemiefrei und höchst wirksam:

Umweltfreundliches Mulchen der Stoppeln

Durch direktes Mulchen der Stoppeln gleich im Anschluss an die Ernte verhindern wir, dass die aus den Raupen enstandenen Larven in den Stoppeln überwintern können. Wir entziehen dem Schädling, indem wir die Stoppeln gleich nach der Ernte zerkleinern und die Pflanzenreste mechanisch mulchen, sozusagen die Überlebensgrundlage im Bestand.

Maiszünsler-Ansteckung verhindern

Spätestens, wenn die Maiszünsler-Larve erfolgreich in den Stoppeln überwintert hat und sich im Frühjahr als Schmetterling auf die Suche nach einem frischem Maisbestand macht, wächst die Gefahr des Befalls. Um eine solche “Maiszünsler-Ansteckung zu verhindern”, sollten möglichst alle Feld-Nachbarn ihre Stoppeln mulchen (lassen) und so wirksam gegen den Schädling vorgehen. Nur so können Sie sicher sein, dass der Schädling nicht aus den benachbarten Maisbeständen zu Ihnen herüberwandert.

Detaillierte Informationen zur Bekämpfung des Maiszünslers

Weitere Details, Fachinformationen und Angebote zur Bekämpfung des Maiszünslers in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein finden Sie in folgenden Artikeln:

Zusammenfassung zum Weitergeben

Das Wichtigste zur Bekämpfung des Maiszünslers auf einen Blick finden Sie – und Ihr Nachbar – zusammengefasst in unserem Faltblatt zur Maiszünsler-Bekämpfung auf unserer Download-Seite. Leiten Sie das Maiszünsler-Infoblatt gern auch weiter!

Startklar zum Ernteeinsatz: Riese, Tiger und Maus für die Rüben

Blunk Rüben Transport Mietenanlage

Nicht nur den Mais ernten wir dieses Jahr früher als je zuvor, auch mit der Rübenernte beginnen wir schon Anfang September. Gut, dass die Werkstatt die Holmer und Ropa, unsere Riesen und Mäuse für die Rübenernte schon rechtzeitig für Ihren großen Auftritt fit gemacht haben.

Weltrekordbrecher: Spezialmaschinen für das Rübenroden

Für die anstehende Rüben-Ernte setzen wir unseren bewährten 9-reihigen Ropa Eurotiger sowie zwei große Holmer (6- und 12-reihig) mit Überladeaufbau und Hundegang ein. Diese Riesen erlauben uns,

– 6-, 9- oder 12-reihig zu roden,
– die Minimalköpfung mit Micro Topper und
– weniger Atmungsverluste.

So garantieren wir unseren Kunden

– ein bodenschonendes Abfahren,
– mehr Ertrag und mehr Zuckergehalt in der Rübenfrucht,
– die schonende Rübenablage,
– minimale Bruchverluste und
– vor allem einen exakten Mietenbau.

Weltrekord im Zuckerrüben ernten!

Unser 12-reihiges Rodeaggregat schaffte übrigens im September 2015 den Weltrekord im Zuckerrübenernten zu knacken:
Gemeinsam mit dem Holmer-Team und Kunden gelang es, innerhalb von 24 Stunden mit dem Terra Dos T4-30 genau 85,6 Hektar Rüben zu roden!

Verbindlich und doch flexibel: Termine für die beginnende Rübenernte

Wann genau wir nun mit der diesjährigen Rübenernte beginnen können, hängt von vielen Faktoren ab. Die Anbauer von Zuckerrüben haben nicht nur ihre Rüben, das Wetter und die Erntebedingungen im Blick, sie bekommen derzeit ihre Liefer-Termine von der Zuckerrübenfabrik vorgegeben. So planen unsere Einsatzleiter schon möglichst früh den Einsatz der Rübenerntemaschinen und der Ernte-Teams ein – um dann im letzten Augenblick doch höchst flexibel alle Pläne über den Haufen zu werfen und die Teams dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden. Auf diese Flexibilität bauen unsere Kunden.

Dennoch, diese Beweglichkeit wäre nicht möglich ohne unsere auf den aktuellsten Stand geschulten Kollegen auf den Maschinen und die Werkstatt. So haben die Werkstatt-Teams unsere Rübentechnik bereits vor Wochen aus dem Maschinenpark geholt, gründlich überprüft und gewartet und startklar zum Einsatz bereitgestellt. (Mancher munkelt, wenn man genau darauf achtete, könne man die Riesen schon mit den Füßen – pardon Rädern – scharren hören.)

Das Roden ist nur die halbe Miete – der richtige Mietenbau die andere

Sobald wir die Rüben gerodet haben, wartet schon die nächste Herausforderung. Die richtige Anlage der Miete! Hier entscheidet sich schon, ob später Energie, Zeit und damit Geld gespart oder verschwendet werden. Für den späteren Transport der Rüben ist es so zum Beispiel unbedingt wichtig, gleich ausreichend Platz für das spätere Verladen rund um die Rüben Miete einzuplanen. Auch die Maße der Miete, der Untergrund und die Form haben Einfluss auf die spätere Effektivität des Verladens. Nutzen Sie gern die von uns gemeinsam mit dem Holmer-Hersteller ausgeklügelte und bewährte Anleitung zur optimalen Mietenanlage für Ihre Planung!

 

Weitere Details und Informationen zu unseren Leistungen, Maschinen und Verfahren in der Rübenernte finden Sie in den Beiträgen

 


Ihre Ansprechpartner vor Ort

Alternativ sprechen Sie gern unsere Spezialisten zum Thema an:

am Standort Rendswühren

(Schleswig-Holstein)

am Standort Lalendorf

(Mecklenburg-Vorpommern)

am Standort Vahldorf

(Sachsen-Anhalt)

 

Entlastete Umwelt, weniger Ausfallraps, höhere Erträge: Optimierungen im Rapsanbau

Blunk Raps Einzelkornsaat beide Drillen

Können wir mit unseren Verfahren auch den Rapsertrag für unsere Kunden aus der Landwirtschaft zuverlässig verbessern? Um zu überprüfen, ob unsere Ansätze zur Optimierung auch wirklich zu den gewünschten Ergebnissen führen, starteten wir 2015 gemeinsam mit zwei Kooperationspartnern, der Hanse Agro und Rapool, eine umfangreiche Versuchsreihe.

Breit angelegte Feld-Versuchsreihe wird 2016 weitere Erkenntnisse liefern

Ziel unseres „Rapsprojektes“ ist die Entwicklung eines praxisfähigen, umweltfreundlichen und zuverlässig wirksamen Verfahrens im Rapsanbau. Feldversuche sollen dabei wichtige Erkenntnisse über den tatsächlichen Gewinn für die Umwelt, die Bekämpfung von Ausfallraps und den Ertrag liefern.

Um so praxisnahe und zuverlässige Ergebnisse wie möglich zu erhalten, legten wir die Versuchsreihe „Zukunftsweisende Anbauverfahren im Raps“ mit unseren Partnern deshalb von Anfang an breit an. So wurden für die Feldversuche zum einen verschiedene Standorte mit unterschiedlichen Böden ausgewählt.

Zum anderen wurde die Reihe auch über einen längeren Zeitraum geplant. Das erfordert Geduld von uns Kooperationspartnern und auch mehr Einsatz, liefert aber zuverlässigere Daten. Schließlich sollen unsere Verfahren ja nicht nur bei optimalen Anbaubedingungen bessere Erträge bewirken.

Entsprechend des Zeitplans arbeiten wir mit unseren Partnern also auch dieses Jahr aktiv zusammen.

Raps auf Versuchsfeldern mit zwei verschiedenen Verfahren gedrillt

Dazu drillten wir an entsprechenden Standorten in Schleswig-Holstein erneut die Rapskörner in die Versuchsfelder. Zum Einsatz kam aus unserem Maschinenpark die 12-reihige Einzelkorndrille mit 45 cm weitem Reihenabstand. Diese Kombination bringt unserer Erfahrung nach die optimalen Voraussetzungen zur mechanischen Bekämpfung von Ausfallraps mit. Um den Vergleich zu haben, wurden parallel dazu einige Pazellen im Normalsaatverfahren bestellt.

Die Hauptfrage im optimierten Rapsanbau: Normalsaat oder Einzelkornsaat?

Vor allem beschäftigen uns als Praktiker dabei jetzt diese Fragen: Bewährt sich die Einzelkornsaat im Raps? Was trägt eine Kombination mit der mechanischen Bekämpfung von Ausfallraps zum Ergebnis bei? Und bringt die Kombination darüber hinaus wieder einen deutlichen Mehrertrag im Vergleich zum Normalsaatverfahren? Werden die Ergebnisse aus dem Raps-Versuchs-Anbau ähnlich positiv wie die aus 2015 ausfallen? Unseren Kunden darauf bald eine fachkompetente, nachweislich richtige Antwort geben zu können, ist für uns als Dienstleister größter Ansporn.

Aktuelles über den Stand des Anbauprojektes, die Vorteile der Einzelkornsaat und der mechanischen Hacktechnik erfahren Sie als erstes unter Aktuelles – oder nehmen Sie einfach Kontakt zu unseren landwirtschaftlichen Fachkollegen auf und erkundigen sich persönlich.

 

Kosten sparen wo möglich: Reifendruckregelung spart Sprit

Blunk Vario Grip -titel2

Bei der effizienten Bewirtschaftung in der Landwirtschaft, lohnt es sich, auch auf Details wie den Luftdruck in den Reifen der landwirtschaftlichen Maschinen zu achten. Schnell summieren sich hier Fehler zu beachtlichen Posten in der Bilanz.

Bereifung: Mehr Luft für die Straße, weniger für den Acker

Blunk Vario Grip -2

Auf dem Feld sollten landwirtschaftliche Maschinen und Anhänger mit weniger Luft in den Reifen fahren als auf der Straße. Ein weicherer und breiterer Reifen hat eine breitere Auflagefläche, übt damit auf jeden Bodenpunkt anteilig weniger Druck aus und vermeidet weitere Verdichtung. Sie schont damit sowohl den Acker als auch die Umwelt.

Für das Fahren auf der Straße – von und zur Maschinenhalle und zwischen den Äckern – erhöht man hingegen den Luftdruck im Reifen (mehr Luft). Diese Maßnahme reduziert den Rollwiderstand, den der rollende Reifen auf dem Straßenbelag erfährt, und erhöht zugleich die Fahrsicherheit.

Nur optimaler Luftdruck in den Reifen spart richtig Sprit

Viele lassen ihre Maschinen und Anhänger mit einem Kompromissluftdruck in den Reifen fahren. Dieser liegt zwischen dem optimalen Luftdruck für das Befahren von Straßen und dem für den Einsatz der Fahrzeuge auf dem Acker. Dieser Kompromiss schöpft das Potenzial einer optimalen Bereifung nicht aus. Wirklich Kosten sparen geht anders!

Denn mit dem jeweils richtig angepasstem Luftdruck in der Bereifung ist der Spritverbrauch messbar geringer, bei gleichzeitig steigender Zugleistung der Maschinen. Das gilt sowohl für Feldarbeiten als auch für Straßenfahrten. Hier lässt sich bei jeder Schlepper-Überfahrt und bei jedem Feldeinsatz bares Geld sparen, das sich übers Jahr zu einem ansehnlichen Betrag summiert.

Reifendruckregelung zahlt sich für Blunk-Kunden aus

Wie aber lässt sich der Luftdruck in den Reifen jeweils schnell und unaufwendig anpassen? Die Antwort lautet: Mit Hilfe einer Reifendruckregelanlage, wie sie zum Beispiel die Firma Fendt entwickelt hat. Aber nicht nur unsere Fendt Schlepper, auch etliche Anhänger wie z.B. unsere Güllewagen sind mit solch einer Reifendruckregelanlage ausgestattet.

Vario Grip – Reifendruckregelanlage von Fendt

Die Bezeichnung für die integrierten Reifendruckregelanlagen von Fendt ist “Vario Grip“.

Blunk Vario Grip -1Zu jeder Anlage gehört ein sogenanntes Vario-Terminal, mit dem der Maschinenführer im Schlepper per Hand den Reifendruck steuert. Über das Vario-Terminal kann er mit einem Knopfdruck die richtige Bar-Zahl (Luftdruck wird in Bar gemessen) für einen optimalen Reifeninnendruck einstellen. Die Reifendruckregelanlage passt den Luftdruck in den Reifen dann vollautomatisch an. Innerhalb kürzester Zeit können wir uns so genau auf die jeweiligen Anforderungen des Untergrunds einstellen, sogar bei speziellen Bodenarten wie dem Gley-Boden.

 

So sparen wir für unsere Kunden mit unserer Investition in die automatische Reifendruckregelung Sprit nicht nur auf dem Acker beim Drillen, Güllefahren oder Miststreuen, sondern auch bei allen Zwischenfahrten. Und die Umwelt profitiert allemal davon!

 

Endlich: Erst-Einsatz unserer Großpackenpresse Krone 4×4 XC

Krone Presse 4x4 im Einsatz auf dem Feld bei der Getreideernte

Endlich ein richtiger Sommertag! Am frühen Mittwoch Nachmittag konnten die Blunk-Einsatzleiter jetzt glücklich und erleichtert verkünden “Alle Ernte-Maschinen sind draußen – auch die Großpackenpresse!”

Ersteinsatz der neuen Großballenpresse ein voller Erfolg

Das ließen wir von der Blunk Redaktion uns nicht zweimal sagen und verfolgten vor Ort vor allem den Ersteinsatz der neuen Großpackenpresse Krone 4×4 XC hautnah mit.

Bei unserem Eintreffen auf dem Feld stellte das Ernte-Team gerade Schlepper und Presse optimal aufeinander ein. Vor allem die beste Fahrgeschwindigkeit galt es hier zunächst zu ermitteln. Ab da lief es rund. Im Nullkommanichts war die erste Koppel schon fertig bearbeitet! Die Zusammenarbeit von schlagkräftiger Maschine und eingespieltem Blunk-Team bewährte sich einmal mehr, galt es doch, das gute Wetter voll auszunutzen!

Service-Experte lobt Leistung der neuen Presse

Auch der Service-Experte der HaGe, seit Jahrzehnten Partnerfirma von Blunk, war sichtlich zufrieden: “Es gab nur Kleinigkeiten zu tun, aber es zahlt sich immer wieder aus, neue Maschinen im Ersteinsatz direkt vor Ort zu begleiten. Aber hier ist nun alles klar!” rief er uns noch zu, bevor er zu seinem nächsten Einsatz davonbrauste.

Große “handliche” Ballen für den Transport

Obwohl die 1,20m breiten und 1,30m hohen Ballen dem Bedarf des Kunden entsprechend mit einer Länge von “nur” 2,20m gepresst wurden (die maximal einstellbare Länge ist 3,20m!), erschienen sie uns riesig. Dass die Großpacken nicht nur gut zu handhaben sind, sondern in dieser Größe auch zu rund 30% Zeitersparnis in den Arbeitsabläufen führen, zeigte sich prompt.

Während unsere neue Presse weiter fleißig einen Ballen nach dem anderen “ausspuckte”, rückten auch schon mehrere Schlepper des Kunden, versehen mit Frontgabel und Anhänger, auf der Koppel an. Geschickt wurden die fertigen Ballen aufgespießt, auf die Anhänger gestapelt, gesichert und umgehend abtransportiert.

Blunk-Team im Erntefieber

“Selbstverständlich erledigen wir bei Bedarf auch den Abtransport, auch das können wir …!”, rief uns Thomas, Maschinenführer im Blunk-Team, noch fröhlich winkend zu, bevor er voller Tatendrang mit seinem Gespann zur nächsten Koppel abfuhr.

Die neuen Großpackenpressen im Blunk-Maschinenpark

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Nicht nur unsere Drescher stehen zur Zeit ständig startklar zum Einsatz – auch das Pressengeschwader im Blunk-Maschinenpark wartet jetzt auf das geeignete Wetter, um das anfallende Stroh gleich in Ballen zu pressen – runde oder eckige, große oder riesengroße – ganz nach Bedarf.

Neue Großpackenpressen spiegeln Fortschritt in der Landwirtschaft

“Unsere Kunden schätzen ja an uns, dass wir für ihre Aufträge stets die neueste und effizienteste Technik vorhalten und einsetzen. Damit erfüllen wir auch unseren eigenen Anspruch an uns als Lohnunternehmen, immer auf dem aktuellen technischen Stand der Entwicklungen zu sein. Bei Bedarf treiben wir sogar eigene Neu-Entwicklungen voran, um innovative und noch wirtschaftlichere Bearbeitung anbieten zu können.” erklärt uns J. Blunk die Hintergründe für den jüngsten Austausch von zwei Pressen, und fügt gleich darauf an:

“Für unsere Dienstleistung “Pressen” bedeutet das zum Beispiel, dass wir unsere Großpackenpressen erfahrungsgemäß ca. alle fünf Jahre durch neue Maschinen ersetzen sollten. Mit unserem Maschinengeschwader erzielen wir so immer die höchstmögliche Pressdichte und liefern damit bessere Ballen.”

Blunk neue Strohpressen -titel2

Eine unter fünf bundesweit: unsere 4×4-Großpackenpresse

Gesagt, getan: Nach besagten fünf Jahren wurden nun im Rendswührener Pressen-Geschwader entsprechend zwei ältere Pressen durch zwei nigelnagelneue Großballenpressen ersetzt. Mit diesen neuen Großpackenpressen können unsere Landwirtschafts-Teams nun Qualitäts-Big Packs in beliebiger Anzahl und Form produzieren. Jonas Ostermann erläutert uns die Details:

“Mit Häckselvorbau nutzen wir in bewährter Weise eine Krone 1270 X-Cut-Presse. Sie produziert 120 cm breite x 70 cm hohe Ballen in variabler Länge bis zu 300 cm. Selbstverständlich können wir diese Presse für große Ballen mit oder ohne Häcksler einsetzen. Die Presse selbst eignet sich für die Verarbeitung von Stroh, Heu und Silage.

Alternativ setzen wir für Heu und Stroh auch die Krone 4×4-Großpackenpresse ein. Diese zeichnet sich durch riesige Kanalabmessungen von 120 x 130 cm und eine variable Ballenlänge bis zu 320 cm aus. Sie produziert die weltweit größten Vierkantballen. Mit dieser Presse können wir 20% mehr Leistung und eine deutlich höhere Ballen-Dichte erzielen. Bei 1,30 m Höhe erzeugen wir damit zwar weniger, aber dafür größere Ballen pro Hektar. Im Nullkommanichts räumen wir so jedes Feld.”

Der Fachkollege lächelt verschmitzt: “Apropos Jedes Feld: Von dieser hocheffizienten XXL-Packen-Presse sind deutschlandweit nur fünf im Einsatz, und eine davon bei uns!”

Großpackenballen –  wem nutzen die Riesen und wozu?

Großpackenballen finden heute in der Landwirtschaft sowie in der Energie-Erzeugung Verwendung.

Großpackenballen in der Viehhaltung

In der Viehhaltung werden als Futter für den Winter Heu und Grassilage in Großpacken eingelagert und später nach Bedarf in den Stall gefahren.
In einigen Kuhställen werden inzwischen erste Einstreuroboter zum vollautomatischen Einstreuen von Stroh eingesetzt. Dazu werden die Roboter zunächst mit den Stroh-Großpacken befüllt. Computergesteuert streuen die Robotermaschinen anschließend das Stroh in die Liegebuchten der Kühe ein.

Großpackenballen in der Energieerzeugung

Eine andere Verwendung finden die Ballenriesen in Industrieanlagen und Heizkraftwerken: Strohheizkraftwerke nutzen Stroh zur Wärme- und Stromgewinnung. In diesen Anlagen ist die Einspeisung des Strohs nur in gepresster Form möglich. In Dänemark bewährt sich diese Art der Nutzung und Verarbeitung von Stroh in der Praxis schon seit über 10 Jahren. Hierzulande, in Deutschland, laufen jetzt die ersten Strohheizkraftwerke nach diesem Prinzip.

Prototyp im Praxistest bei Blunk: 7m GPS-Schneidwerk von Zürn

Blunk GPS häckseln neue Technik -titel

Unser neues, sieben Meter breites GPS Direktschneidwerk von Zürn am Fendt Katana Feldhäcksler häckselte in den letzten Tagen mit unserem Krone Schneidwerk am Krone Häcksler um die Wette.

Eine Saison im Wettbewerb: Häckseln von Ganzpflanzensilage

Das neue Anbaugerät steht derzeit bei unseren Kollegen aus dem Landwirtschafts-Team noch auf dem Prüfstand: Welche Häckselkombination schafft mehr und unter welchen Bedingungen? Der neue, breitere Prototyp von Zürn am selbstfahrenden Fendt Katana oder die bisherige Kombination von Krone am Krone Häcksler? Welches Schneidwerk bringt mehr Flächenleistung, und vor allem, in kürzerer Zeit? Der Wettbewerb der beiden Kombinationen soll die ganze Saison laufen.

Das Blunk-Team zufrieden mit ersten Zwischenergebnissen

Wir von der Redaktion fragten einmal nach. Gibt es schon erste Erkenntnisse? Bewährt sich der neue Prototyp für die Direkternte von Biomasse vorteilhaft, auch in der Praxis? Passt sich der Vorsatz wirklich perfekt den Bodenkonturen an und ermöglicht so einen erstklassigen Schnitt? Produziert das Anbaugerät auch bei tieferen Stoppeln und hohen Arbeitsgeschwindigkeiten noch sauberes Futter? Wie hoch ist der Kraftbedarf und damit dann der Kraftstoffverbrauch insgesamt?

Die ersten Rückmeldungen aus dem Landwirtschafts-Team waren positiv. “Bisher lief bei beiden Schneidwerken alles glatt! Genaues können wir dann nach der Saison sagen!” lautete der knappe Kommentar aus der Dispo während ein Vertreter der Maschinenführer schmunzelnd anfügte: “Die Mechaniker, die den neuen Typ begleiteten, hatten bisher nichts zu tun…!”

Wann wird der Praxistest mit dem neuen Schneidwerk beendet?

Zunächst gilt es, noch ein wenig geduldig zu sein und weitere Erfahrungen und Daten zu sammeln. Am Ende der Saison werden dann alle Ergebnisse sorgfältig ausgewertet. “Erst dann”, so versprachen uns die Fachberater-Kollegen, „werden wir unseren Kunden mit gutem Gewissen sagen können, unter welchen Bedingungen das neue Schneidwerk schlagkräftiger ist und praktisch effektiver arbeitet.“

Wir werden Sie über die Ergebnisse auch hier weiter auf dem Laufenden halten…