BiogasEffizienz-Info 2016 – Fachveranstaltung zu Gast bei Blunk

Blunk Banner Biogaseffizienz

Mit umfassenden Fachinformationen und Praxisbeispielen: Die Biogasecotec lädt am 21.6.2016 zur ersten BiogasEffizienz-Info in Schleswig-Holstein ein. Insbesondere Biogasanlagen-Betreiber finden hier eine Plattform mit umfassenden Informationen und Anregungen zur Optimierung ihrer Erträge.

BiogasEffizienz-Info 2016: Lösungen zur direkten Ertragssteigerung

Der 21. Juni steht bei uns in Rendswühren ganz unter dem Thema “Optimierung und Ertragssteigerung von Biogasanlagen”. Die Fachveranstaltung mit verschiedensten Fachbetrieben bietet eine gute Gelegenheit für Anlagenbetreiber, sich umfassend über moderne und vor allem wirksame Lösungen zu informieren.

Praxisnahe Beispiele zur Optimierung von Biogasanlagen

Die vom Veranstalter Jens Rückert (Biogasecotec) organisierte Fachveranstaltung verspricht, nicht nur in der Theorie zu bleiben: Anhand von über 12 aktuellen Betriebsbeispielen mit deutlicher jährlicher Ersparnis bzw. Ertragssteigerung werden die Teilnehmer praxisnah wirksame Optimierungslösungen kennenlernen.

Fach-Plattform für Austausch unter Betreibern

Die BiogasEffizienz-Info soll zudem Anlagenbetreibern in Norddeutschland eine Plattform für intensiven Erfahrungsaustausch und Diskussion bieten. Eine Vernetzung untereinander kann allen Beteiligten nur nutzen, insbesondere zugunsten größerer Effizienz und höherer Erträge. Ein kleiner (freier) Imbiss mit Getränken lädt zum Verweilen und sich Kennenlernen ein.

Deshalb haben wir uns entschlossen, nicht nur als Dienstleister für Behälterreinigung und Entsorgung an der ersten BiogasEffizienz-Info teilzunehmen, sondern auch das Blunk-Betriebsgelände in Rendswühren für diese neue Fachveranstaltung zur Verfügung zu stellen.

Themen der ersten BiogasEffizienz-Info in Schleswig-Holstein

Der Veranstalter, Jens Rückert, verspricht gemeinsam mit den Fachpartnern vor Ort Antworten auf die häufigsten und dringendsten Fragen der Biogasanlagenbetreiber, unter anderem zu:

Betriebsstabilität und Auslastung

  • Was hat sich bewährt, um die Anlage mit bewährter Technik und voller Wärmenutzung auf 100% KWK – Bonus fahren zu können, auch im Sommer?
  • Wie kann ich mit weniger Maisverbrauch Kosten sparen und meine Betriebsergebnisse ab 2016/17 dauerhaft verbessern?

Rohstoffumstellung

  • Ich wollte schon immer günstigere Futterstoffe wie Mist, Futterreste, Grasschnitt, Grassilage, Rüben oder Gemüsereste verarbeiten.
  • Jedoch funktioniert dies mit meiner jetzigen Beschickungstechnik nicht, was muss ich bei einer Umstellung beachten? Was hat sich hier bewährt?

Komponententausch und Optimierung

  • Mein Behälter ist voll Sand, ein Rührwerk ist defekt und die Heizung leckt auch noch.
    Wie kann das ohne starke Betriebsausfälle saniert werden?
  • Welche Komponenten haben sich in den letzten 10 Jahren gut bewährt und wieviel Betriebskosten kann ich nach dem Tausch zukünftig jährlich konkret einsparen?

BHKW, Regelenergie und Wärmenutzung

  • Welche Möglichkeiten habe ich beim BHKW – Wechsel (klassischer Tausch, Flexprämie, Primärregelleistung)?
  • Die Flexprämie ist bundesweit von zahlreichen Betreiber bereits umgesetzt worden!
    Es besteht nach wie vor die Möglichkeit das Prämienmodell für 10 weitere Jahre zu nutzen, welche Mehrerträge kann ich hier konkret erreichen?
  • Wie kann ich meine Abwärme sinnvoll nutzen und deutliche Zusatzerträge erwirtschaften?
  • Ist es möglich, durch bewährte Optimierungen Zusatzeinnahmen von 50.000 € jährlich bei einer 500 KW – Anlage zu erreichen?

Das Programm des Fachtages zur BiogasEffizienz

18:00 Eintreffen der Teilnehmer und Begrüßung

19:00 Vorträge praxisnah

Vorstellung von aktuellen Betreiber-Beispielen zur Steigerung der Effizienz von Biogasanlagen,
die Ihren Ertrag nachhaltig gesteigert haben durch …

… Einstieg in die Regelenergie und den Stromhandel, welche konkreten Zusatzeinnahmen sind möglich?

… Umstellung auf günstige Futterstoffe wie Grasschnitt, Grassilage, Mist, Futterreste und Nebenprodukte

… professionelle Behälterentsandung und Fermenterreinigung mit minimalem Betriebsstillstand

solide Behältersanierung als professionelle Betonsanierung & Neubeschichtung

Optimierung und Sanierung der Feststoffbeschickung (auch für Mist, Gras und Rüben)

… Futteraufschluss und Flüssigfütterung zur besseren Fermentation

Rührwerksoptimierung mit Senkung der Betriebskosten

weniger Silageverbrauch durch nachhaltige biologische Optimierung

stabileren 100% – Auslastung durch direkte Messung eines neuen Gasparameters

Optimierung des Gassystems (Gasspeichersanierung und Vergrößerung/Flexprämie) 

BHKW – Tausch mit Erreichung von Mehreinnahmen (1:1-Tausch oder Zusatzkapazität für Regelenergie)

Mehrertrag durch Wärmenutzung mittels ORC – Technik, was hat sich hier bewährt?

… Ausbau auf 100% Wärmenutzung durch Trocknung, robust und selbststeuernd

Eigenstromkosten erheblich reduzieren

ca. 22:00 Ende und Ausklang

 


Gut zu wissen

Termin

Dienstag, 21. Juni 2016,
18:00 bis ca. 22:00 Uhr

Veranstalter

Jens Rückert, Biogasecotec

Ort

Blunk GmbH, Dorfstraße 1, Rendswühren
(Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Halle statt!)

Fragen und Anmeldung

bitte direkt beim Veranstalter

Einladung als Download

Einladung des Veranstalters zum Download und Ausdrucken (pdf, 154 KB)

Einladung zum 9. Juni 2016: Fachtag Gülle in Lalendorf

Blunk Gülle Feldvorführung

Eine moderne und effiziente Gülleverwertung ist für die Landwirtschaft wichtiger denn je. Deshalb haben wir erneut Experten u.a. zum aktuellen Düngerecht, der Steigerung der N-Effizienz von Düngern und zum Strip Till-Verfahren eingeladen.

Einladung zum Fachtag Gülle: am 9.6. in Lalendorf

Das Programm des extra für das Thema Gülle-Verwertung reservierten Fachtags Gülle ist dicht gepackt mit Fachvorträgen zu den aktuellen Anforderungen sowie praktischen Feldvorführungen der modernen Verfahren.

Zwei kompetente Partner an unserer Seite garantieren für Informationen auf dem aktuellsten Stand: die LMS Agrarberatung und die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei.

Fachreferenten informieren: Aktuelles zur Verwertung von Gülle

Nach der Begrüßung der Gäste durch unseren Geschäftsführer Jochen Blunk werden Ihnen drei Referenten aus den landwirtschaftlichen Fachbehörden Mecklenburg-Vorpommerns die wichtigsten Aspekte zur effizienten und umweltgerechten Verwertung organischen Düngers darlegen, sowohl für abgebende als auch für aufnehmende Betriebe.

Blunk-Team führt vor: Strip Till-Verfahren direkt vor Ort

Anschließend können Sie die verschiedenen Verfahren des Ausbringens und Einarbeitens von Gülle und
Gärsubstrat in Feldvorführungen direkt aus der Nähe erleben.

Wertvoller Austausch unter Kollegen: im Anschluss

Die Kollegen aus dem Bereich Landwirtschaft am Standort Lalendorf freuen sich auf einen interessanten und informativen Austausch mit den Teilnehmern des Fachtags – bei einem kleinen Imbiss im Anschluss an die praktischen Feldvorführungen.

Das Programm im Detail

Ab 9.30 Uhr
Eintreffen der Gäste

10.00 Uhr – Begrüßung
Jochen Blunk (GF Blunk Lalendorf)

10.15 Uhr – FACHVORTRÄGE

„Hinweise zur aktuellen Entwicklung der düngerechtlichen Anforderungen“
Dr. Eberhard Kape (LMS/LFB)

„Steigerung der N-Effizienz von organischen Düngern“
Andreas Hoppe (WRRL-Beratung Mecklenburg-Vorpommern)

„Gülle-Strip-Till: Versuchsergebnisse aus MV“
Dr. Ines Bull (LFA)

11.00 Uhr – Feldvorführungen auf umliegenden Flächen

im Anschluss:
Austausch und Imbiss

Auf einen Blick: Einladung zum Vormerken

Fachtag Gülle
Donnerstag, 9. Juni 2016
ab 9.30 Uhr
Koppelweg 6, 18279 Lalendorf

Blunk Einladung Feldvorführung

Download Einladung zum Gülle-Tag (pdf, 340 KB)

Blunk-Partner unter der Lupe: Pflanzenschutz Eichenhof

Blunk Pflanzenschutz Partner Eichenhof -titel1

Langjährige Partnerschaften und Kooperationen mit anderen Experten und Fachbetrieben tragen und trugen wesentlich zum Erfolg des Lohnunternehmens Blunk bei. Jetzt nahmen wir von der Redaktion eine dieser Partnerschaften einmal genauer unter die Lupe.

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Im Gespräch mit dem Pflanzenschutz-Eichenhof

Wir wollten wissen, wie die Zusammenarbeit mit einem der langjährigen Partner von Blunk, dem Pflanzenschutz Eichenhof, eigentlich im Detail funktioniert. Gemeinsam mit dem Kollegen Philipp Staritz (Blunk Fachberater Landwirtschaft und Bioenergie) besuchten wir dazu Gerd Stoltenberg direkt vor Ort auf dem Eichenhof. Dass der Pflanzenschutz-Experte sich trotz der begonnenen Pflanzenschutzmaßnahmen im Raps Zeit für unsere Fragen nahm, freute uns besonders.

Spezialist für Pflanzenschutz in Schleswig-Holstein

“Eigentlich begann alles aus einer Laune heraus”, erklärt der Chef des Pflanzenschutz-Eichenhofes, Gerd Stoltenberg, schmunzelnd. Er erzählt uns, dass er, kurz nachdem Familie Stoltenberg im Jahr 2000 die Kühe abgeschafft hatte, nach getaner Arbeit mit einem Freund noch bei einem Bierchen zusammen saß. Auf dessen Frage, was er nun weiter machen wolle, antwortete Gerd Stoltenberg: “Ich könnte mir gut vorstellen, mein Hobby Pflanzenschutz auszubauen.” Dieser Idee simmte sein Freund sofort zu: “Das ist eine geniale Idee, Schleswig-Holstein ist diesbezüglich ein richtig weißer Fleck!”

Und wie begann die Partnerschaft mit Blunk?

“Da Blunk als Lohnunternehmer auch schon vom Senior Stoltenberg die Gras- und Maisernte übertragen bekommen hatte und man sich seit vielen Jahren kannte und schätzte, sprach ich damals kurzerhand Jogi Blunk an. Ich fragte ihn, warum er seinen Kunden noch keinen Pflanzenschutz als Leistung anböte. Ich erinnere mich noch genau an seine Antwort: Davon hab ich keine Ahnung, will ich auch nicht, mach Du doch. Das war sozusagen die Geburtsstunde vom Pflanzenschutz Eichenhof” erinnert sich Gerd Stoltenberg rückblickend.
“So fuhren sowohl ich als auch die Fachberater von Blunk durchs Land und boten die neue “Dienstleistung Pflanzenschutz” an. In der ersten Saison kamen wir dann schon auf 800 ha”, staunt er rückblickend und auch ein wenig stolz.

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Mit der Arbeit mitgewachsen: vom Fronttank zu Selbstfahrern

  Zum Schluß befragten wir den Chef des Eichenhofes noch nach der eingesetzten Technik. “Begonnen hab ich mit einem Fronttank auf meinem GT (Fendt Geräteträger), der auch zum Rapshacken eingesetzt wurde. Als dann ab 2001 mehr und mehr Aufträge hinzukamen, kaufte ich mir eine Anhängespritze für meinen GT, setzte aber bei Bedarf auch einen Fendt von Blunk ein.” überlegt der Pflanzenschutz Experte.

“Der erste Selbstfahrer 2003 war eine Gebrauchtmaschine. Die wiederum gab ich dann 2005 in Zahlung, um in einen ersten neuen Selbstfahrer zu investieren”, erklärt Gerd Stoltenberg. “Die Auftragslage war aber so gut, dass ich den alten Gebrauchten schnell zurückmieten musste”, fügt er lachend hinzu. Heute ist der Unternehmer stolzer Besitzer von drei Selbstfahrern und einer dazu gemieteten Anhängespritze. Abschließend verrät er uns noch, dass ein neuer Prototyp herauskommt. “Der muss natürlich getestet werden!” zwinkert er uns zu.

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Ein Blick hinter die Kulissen: Wie klappt die Zusammenarbeit?

Natürlich interessierte uns natürlich noch eines brennend: “Funktioniert die Partnerschaft unter den Betrieben Blunk und Eichenhof wirklich immer so gut?”

Unser Kollege Philipp Staritz und Gerd Stoltenberg sehen sich an: “Wir pflegen zugunsten unserer Kunden eine durchweg produktive Zusammenarbeit, mit klaren Abmachungen – und wenn mal was ist, wird`s besprochen!” Auch darin sind die beiden Fachmänner sich offensichtlich einig.